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Du möchtest deine eigene Hanfpflanze ziehen und fragst dich, wie du die Samen am besten zum Keimen bringst? In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über die Keimung von Hanfsamen und wie du dabei typische Fehler vermeidest.
Hanf: Ein Dunkelkeimer mit besonderen Bedürfnissen
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass Hanf zu den Dunkelkeimern gehört. Das bedeutet, die Samen benötigen zum Keimen kein Licht, sondern entwickeln sich am besten in der Dunkelheit. Zu viel Licht kann sogar schädlich sein und dazu führen, dass die zarten Sämlinge verbrennen oder sich überdehnen.
Die optimalen Bedingungen für die Keimung
Für eine erfolgreiche Keimung deiner Hanfsamen solltest du folgende Faktoren beachten:
1. Temperatur: Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 20 und 25 °C.
2. Feuchtigkeit: Die Samen benötigen eine konstant feuchte, aber nicht zu nasse Umgebung.
3. Dunkelheit: Wähle einen dunklen Ort für die Keimung aus.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Keimung von Hanfsamen
Hier ist eine bewährte Methode, um deine Hanfsamen zum Keimen zu bringen:
1. Lege die Samen auf feuchtes Küchenpapier, mit etwa 2 cm Abstand zueinander.
2. Bedecke die Samen mit einer zweiten Lage feuchtem Küchenpapier. Achte darauf, dass sich kein stehendes Wasser bildet.
3. Stülpe eine Schüssel über die Samen und platziere alles an einem dunklen Ort mit der richtigen Temperatur.
4. Befeuchte das Küchenpapier alle 6-12 Stunden, um die Samen feucht zu halten.
5. Nach 2-3 Tagen sollten die Samen keimen und eine kleine Wurzel sichtbar werden.
6. Sobald die Wurzel 2-5 mm lang ist, kannst du die Samen in einen Anzuchttopf mit Torferde umsetzen.
Typische Fehler vermeiden
Um deine Erfolgschancen zu maximieren, solltest du folgende häufige Fehler vermeiden:
– Lass die Samen nicht austrocknen.
– Setze die Samen nicht zu spät in die Erde um. Sobald sich eine kleine Keimwurzel gebildet hat, ist es Zeit für den Anzuchttopf.
– Achte auf die richtige Raumtemperatur. Sie sollte weder zu niedrig noch zu hoch sein.
Qualität der Samen prüfen
Bevor du mit der Keimung beginnst, ist es ratsam, die Qualität deiner Samen zu überprüfen. Risse in der Samenhülle oder dunkle Flecken können darauf hindeuten, dass der Samen nicht mehr keimfähig ist.
Fazit
Mit der richtigen Vorbereitung und Pflege kannst du deine Hanfsamen erfolgreich zum Keimen bringen. Beachte die Bedürfnisse der Samen hinsichtlich Dunkelheit, Feuchtigkeit und Temperatur, und du wirst schon bald die ersten Anzeichen neuen Lebens sehen. Denk daran, dass es im Durchschnitt 12 bis 32 Wochen dauert, bis sich aus einem Samen eine ausgewachsene Hanfpflanze entwickelt hat.
Quellen:
1. SamenDE
2. House of Seeds
3. Royal Queen Seeds
4. sensiseeds.com
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eMail: m.fischer@deutsches-hanfblatt.de
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